Programm

Programm

Die Swiss Public Health Doctors (Schweizerische Fachgesellschaft der Public Health Fachärztinnen und -ärzte) akkreditieren die SuchtAkademie mit 9 Kreditpunkten als Fortbildungsveranstaltung.

DONNERSTAG, 19. SEPTEMBER

12.00 – 14.00
Ankunft der Teilnehmenden auf dem Monte Verità


14.00 – 14.30
Eröffnung der SuchtAkademie

  • Saluto di benvenuto del Consigliere di Stato Raffaele De Rosa, Direttore del Dipartimento della sanità e della socialità del Canton Ticino
  • Begrüssung durch Grégoire Vittoz, Vize-Präsident der NAS-CPA, Trägerin der SuchtAkademie
  • Vorstellung der SuchtAkademie durch Toni Berthel, Leiter der Arbeitsgruppe der SuchtAkademie 2019

Moderation der SuchtAkademie: Stefanie Knocks, Generalsekretärin des Fachverband Sucht


14.30 – 18.00 Session 1
Was ist Human Enhancement ?
Was ist die Definition von Human Enhancement? Was sind seine Wurzeln? Muss Human Enhancement streng reguliert werden, oder sollte ein liberaler Ansatz gewählt werden? In dieser ersten Session der SuchtAkademie wird die Diskussion, mit einem speziellen Fokus auf den Konsum von Medikamenten und Substanzen sowie den Auswirkungen von Human Enhancement auf die Gesellschaft und die Politik, eröffnet.

Moderation der Session : Jean-Félix Savary, Generalsekretär des Groupement Romand d’Etudes des Addictions (GREA) und Stefanie Knocks, Generalsekretärin des Fachverband Sucht

14.30 – 15.45 Was ist Human Enhancement überhaupt ?
«Der perfekte Mensch für eine optimierte Gesellschaft? Die grossen Herausforderungen von Human Enhancement», Anne Eckhardt Dr. sc. nat., Biowissenschaftlerin, Expertin für neue Technologien, Risiko und Sicherheit
«Neuro-Enhancement- Hirndoping, oder Medikamentenmissbrauch? Eine ethische Betrachtung aktueller und zukünftiger Enhancement-Methoden»  Julia Wolf, Dr. rer. nat., Lehrbeauftragte an der Universität Basel, Institut für Angewandte Ethik und Medizinethik
Austausch zwischen den Referierenden und Teilnehmenden.

15.45 – 16.15 Pause

16.15 – 18.00 Muss Human enhancement reguliert werden?
Vincent Menuz, PhD, Biologielehrer in Genf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der OMICS-ETHICS-Gruppe und Mitbegründer von NeoHumanitas
Prof. Barbara Broers, Leitende Ärztin der Abteilung für Abhängigkeiten des Erste-Hilfe-Dienstes, HUG Genf
Austausch zwischen den Referierenden und Teilnehmenden.


18.00 – 19.00 Informelle Abenddiskussion


19.00 – 20.30 Abendessen


20.30 – 21.30 Kulturabend
«Sind sie die Roboter? Nein, wir sind die Roboter!»
Ein kultureller Abend präsentiert von Marc Atallah, Direktor von La Maison d’Ailleurs in Yverdon-les-Bains

FREITAG, 20. SEPTEMBER

8.30 – 12.00 Session 2
Was hat Human Enhancement mit Sucht zu tun?
Hat Human Enhancement überhaupt mit Sucht zu tun? Wo sind die Berührungspunkte? In dieser Session werden die Vorteile und Risiken für Fachleute, Konsumierende und die Gesellschaft identifiziert.

Moderation der Session : Jann Schumacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, BAG

8.30 – 10.00 Was sind die Chancen von Human enhancement für die Suchthilfe, die Menschen und die Gesellschaft?
« Selbstoptimierung statt Selbstperfektionierung »
Dr. med. Toni Berthel, Vorstandsmitglied SSAM
Jörg Scheller, Kunstwissenschafter, Leitung Theorie, Bachelor Kunst & Medien, Zürcher Hochschule der Künste
Austausch zwischen den Referierenden und Teilnehmenden.

10.00 – 10.30 Pause

10.20 – 11.40 Was sind die Risiken von Human enhancement für die Suchthilfe, die Menschen und die Gesellschaft?
« Human enhancement: Sport als Beispiel » Prof. Bengt Kayser, Direktor des Sportwissenschaftlichen Instituts der Universität Lausanne
« Nervöser oder gedopter Kapitalismus? » Prof. Sandro Cattacin, Direktor des Instituts de recherches sociologiques an der Universität Genf
Austausch zwischen den Referierenden und Teilnehmenden.


12.00 – 13.30 Mitagessen


13.30 – 15.20 Session 3
Auswirkungen von Human Enhancement
Wie wird die Gesellschaft durch Human Enhancement beeinflusst? Wie ändert sich die Arbeit im Bereich der Sucht? Welche Regeln sollen gelten? Welche Werkzeuge benötigen wir?  In verschiedenen Workshops werden die Auswirkungen auf die verschiedenen Akteurinnen und Akteure angesprochen – auf Forschende, Ärztinnen und Ärzte, die Suchthilfe und die Kantone. Zum Schluss wird ein Synthesedokument erstellt.

13.30 – 15.20 Grosser Workshop über die Auswirkungen von Human Enhancement
Diskussion in multidisziplinären Kleingruppen zu den die Auswirkungen von Human Enhancement auf die Entwicklung und Umsetzung der Suchtpolitik.
Die Resultate dieser Diskussion formen die Basis eines Grundlagendokuments zur zukünftigen Suchtpolitik im Bereich Human Enhancement.

Moderation : Barbara Weil, Leiterin Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention, FMH


15.20 – 15.30 Zusammenfassung und Schlusswort
Die Höhepunkte der SuchtAkademie sind zusammengefasst. Die Ausgabe 2019 wird abgeschlossen.

15.30 Schluss der SuchtAkademie